Fotos: Art’s Birthday im ZKM in Karlsruhe

Der Einmillionneunundvierzigste Geburtstag der Kunst wurde am 17. Januar im Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe gefeiert. SWR2 richtete die Geburtstagsfeier aus und lud zur Erbauung der Gäste unter anderem Hanno Leichtmann und Jan Jelinek ein. Der Jazzblogger war mit seiner Kamera dabei, die Bilder gibt es auf www.metropoljazz.de zu sehen.

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Konzert-Tipp für Kurzentschlossene am 16.01.2012: Ersatzbrüder in Mannheim

"Die Ersatzbrüder" am 16.01.2012 in Mannheim, Café des Nationaltheaters: http://bit.ly/ybxIWh
Mit Rainer Tempel (Piano) und den Gebrüdern Tschopp (Bariton Saxophon / Posaune).

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Heidelberger Studenten sorgen sich um WG-Zusammenführung

…und das natürlich, wie es sich in diesen hellen, elektronischen Zeiten gehört – im Internet. 

Sebastian & Felix, die Köpfe hinter dem Portal WGCast: „(wir)…wollen …dafür sorgen, die für alle Seiten quälende und nicht enden wollende Flut aus Telefonaten,  Wohnungsbesichtigungen und Vorstellungsrunden, die die WG-Suche in  vielen Studentenstädten mit sich bringt, Vergangenheit sein zu lassen.“ 

Die Idee liegt nahe, eine nette kleine Datenbank ein paar Formulare davor geklatscht, et voilá: fertig ist das Web-Portal. Erste Frage natürlich wie immer „Kostet WGCast etwas?“ – und die Antwortet lautet „Nein, für private Nutzer“ nicht. Die Website kommt angenehm schlicht und funktional daher und die Google-Werbung (irgendwie muss der Spaß ja dann doch finanziert werden…) hält sich einigermaßen dezent im Hintergrund. Die Stichprobe für Heidelberg (Stand 15.01.2012) listet immerhin 51 Angebote auf – gar nicht so übel, wenn auch ausbaufähig. Zumindest für Computer-Nerds in spe ist der Blick ins Netz Pflicht. Den konservativeren Teil der Studentenschaft müsste man eventuell dann doch mit graphisch etwas aufgemotztem Interface locken, etwas mit Zetteln und der Möglichkeit die Telefonnummern abzureissen und so…

Der Link: www.WG-cast.de

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Zwischen Hip-Hop und Kalaschnikow – Ein Film über die Palästinenser im Libanon und im Westjordanland

Zwischen Hip-Hop und Kalaschnikow - Ein Film über die Palästinenser im Libanon und im Westjordanland

Ein Film über die Palästinenser im Libanon und im Westjordanland 

Freitag, 17. Februar 2012, 20 Uhr 
Eintritt: 6 Euro / Ermäßigt: 4 Euro 
Veranstaltungsort: Palmyra Verlag, Hauptstraße 64, Heidelberg 
Die Regisseure Stefanie Landgraf und Johannes Gulde sind anwesend 
Eine Veranstaltung des Palmyra Verlags und der Palästina/Nahost-Initiative Heidelberg

In den 1980er Jahren drehten die Filmautoren Johannes Gulde und Stefanie Landgraf mehrere Dokumentationen über den Alltag der Palästinenser in Flüchtlingslagern im Nahen Osten. Rund 30 Jahre später machen sich Yasmin, die Tochter von Johannes Gulde, und der Münchner HipHop-Künstler Enz auf den Weg in den Libanon und ins Westjordanland. Mit dabei: ihr Laptop mit den »alten« Filmaufnahmen. 

Ein Flüchtlingslager in Beirut: Die beiden jungen Deutschen treffen Familien aus dem alten Film, zeigen ihnen auf ihrem Laptop die alten Filmausschnitte und konfrontieren sie mit ihren früheren Aussagen. Was hat sich für sie in den vergangenen drei Jahrzehnten verändert – nach 60 Jahren in Lagern und 40 Jahren unter israelischer Besatzung? 

Ein militärischer Kontrollpunkt in der von Israel besetzten Westbank: Yasmin und Enz treffen die israelische Friedenaktivistin Roni Hammermann, Mitbegründerin der Menschenrechtsorganisation Machsom Watch und Trägerin des Aachener Friedenspreises. Sie fordert dazu auf, »das Schweigen zu brechen über die schweren Menschenrechtsverletzungen«, die sich »an den Checkpoints und Mauerübergängen tagtäglich ereignen.« 

Vor einer Siedlung in Ramallah: Über Mona Jallalah – im alten Film 14 Jahre alt und heute Direktorin der palästinensischen Frauenunion – erfahren sie die unmittelbaren Auswirkungen der israelischen Besatzungspolitik auf die palästinensische Bevölkerung. 

Yasmin und Enz erleben auf ihrer ungewöhnlichen Reise einen Zeitspiegel, dem sich vor allem die palästinensische Jugend neu stellt. Sie verhält sich ihrer Tradition bewusst, setzt den Kampf fort, aber mit anderen Mitteln. Statt Kalaschnikow das Mikrofon! Auf Exil und Besatzung reagiert sie mit Rap, Tanz und Theater. 

»HipHop ist weltweit« sagt Enz, »öffnet neue Wege der Begegnung, spontan und ohne Angst – und einen neuen Blick auf einen bislang ungelösten Konflikt.« 

Der Palmyra Verlag beginnt mit dieser Dokumentation in Zusammenarbeit mit der Palästina/Nahost-Initiative Heidelberg (www.pal-ini-hd.de) die Filmreihe Palästina/Israel. 

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Besseren Jazz gibt es heute – 12.01.2012 – nirgends zu hören…

als im Laboratorio 17 in Mannheim Jungbusch:
knoM.T Lömsch Lehmann und Sebastian Gramss

 

laboratorio17, Jungbuschstraße 17, 68159 Mannheim, Tel. +49 (0)  621 – 14 948

 

knoM.T

 

Thelonious Monk rückwärts, vorwärts, seitwärts mit Lömsch Lehmann (sx, cl) und Sebastian Gramss (b).

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Steve Jobs Puppe aus China

Steve Jobs Puppe

Die Anwalts-Kettenhunde bei Apple sollen schon wie verrückt an den Ketten zerren um die Steve Jobs Puppe, made in China vom Markt zu halten. Den Chinesen muss man allerdings lassen: nicht schlecht getroffen, der Apfel-Messias.
http://inicons.com/

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Wulff – Klammeraffe im Schloss Bellevue

Wirklich Neues war von dem mit großem Tam-Tam den Tag über annoncierten Interview mit Wulff nicht zu erwarten – genauso ist es auch gekommen. Wie Heribert Prantl für die SZ kommentierte: Wulff hat sich selbst begnadigt. Viel Bekanntes mehr oder weniger plausibel erklärt, eine Prise Selbstmitleid „Das Amt des Bundespräsidenten ist aus vielerlei Gründen in Deutschland schwieriger geworden…“  und die Kritiker in die Verantwortung gedrängt: „…und durch diese Art von Umgang mit den Dingen hat man dem Amt sicher nicht gedient…“.

Man hat nach wie vor den Eindruck, als ob Aufrichtigkeit etwas Anderes ist, als seine bemühten Versuche die „Spezialkredite“ in einem ihm genehmen Licht erscheinen zu lassen. Passend dazu „…dass der dann sozusagen noch vertraglich unterschrieben wird, die Bank mir das zuschickt, ich das zuschicke, ist eine Durchführung die aber gar nicht notwendig ist, weil ein mündlicher Vertragsschluss auch reichen würde, es gilt auch Handschlagqualität in dem Bereich, wenn man sich mit einer Bank verständigt.“ Man mag Wulff gratulieren, dass die Banken ihm per „Handschlagqualität“ zu Seite stehen oder hat er das jetzt ein wenig mit der „Handaufhaltequalität“ verwechselt, für die er mittlerweile auch als oberster Repräsentant des Staates steht?  Immerhin, *das* glaubt man ihm sofort: „Ich möchte nicht Präsident in einem Land sein, wo sich der Präsident von Unternehmern kein Geld mehr leihen kann.“

[Der vorherige Satz ist im Interview so nicht gefallen. Ich bin einer falschen Quelle gefolgt, tatsächlich hat Wulff nur gesagt: „Es gibt auch Menschenrechte, selbst für Bundespräsidenten und auch deren Freunde, deren Angehörigen. Und ich möchte nicht Präsident in einem Land sein, wo sich jemand von Freunden kein Geld mehr leihen kann. Das, will ich auch mal sagen, sollten wir auch im Blick behalten.“  Also nur Freunde, die ggfs. auch Unternehmer sein können. Mir ist im Moment nicht ganz klar, wo Herrn Wulffs Menschenrechte verletzt wurden / werden.]

Große Teile des Interviews wie gehabt das „Durchlavieren“ eines Karrierepolitikers in einem Amt, das ganz allein durch ihn mehr Schaden genommen hat, als es Wulffs Kritiker je hätten bewerkstelligen können.

Leider scheint die Mission, sich am Amt ganz fest zu klammern vorläufig gelungen. Wer verzichtet auch schon gern auf einen Job im Schloss mit großzügigem sechsstelligen Jahresgehalt? Nur eines ist klar: eine weitere Büßerrunde im öffentlich-rechtlichen TV wird es nicht geben. Sollte noch einmal eine Geschichte in der Qualität der Droh-Anrufe bei BILD und WELT auftauchen, dann ist der Herr endgültig weg vom Fenster. Zugegeben: eine Träne nachweinen würde ich ihm nicht. 

Das komplette Interview im Wortlaut, der Piratenpartei sei Dank: http://piratenpad.de/wulff-ard-transkript):

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